Vorwort des Verfassers

Zwischen Februar 2006 und April 2008 habe ich mehrere Schreiben im Gesamtumfang von 225 Seiten an das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur (Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung) gerichtet, in denen ich im Kern meine persönlichen Erlebnisse als Teilnehmer des 62. Kurses (1998-2001) am Institut für Österreichische Geschichtsforschung (IÖG) dargestellt habe, welches dem Ministerium direkt untersteht. Der Betreff dieser Briefe lautete im allgemeinen: „Missbrauch von Stipendiengeldern am Institut für Österreichische Geschichtsforschung“, und ich habe den Titel daher auch in diese Website übernommen, um den inhaltlichen Zusammenhang zu betonen.

Um die beschriebenen Umstände nun auch einem größeren Interessentenkreis zugänglich zu machen, habe ich kurz erwogen, das Gesamtkonvolut dieser Schreiben in unveränderter Form zu veröffentlichen. Da jedoch diese Texte, deren Entstehung sich über längere Zeit hinzog, mangels eines von Anfang an zugrunde gelegenen Konzeptes keine durchgezogene inhaltliche Ordnung, dafür aber immer wieder notwendig gewordene Rückbezüge, unvermeidbare Wiederholungen sowie dem Verständnis dienende Erläuterungen enthalten, habe ich mich schließlich entschlossen, auf der inhaltlichen Grundlage dieser Schreiben einen formal bereinigten und kapitelmäßig gegliederten Gesamttext zu gestalten. Wo es möglich war und sinnvoll erschien, wurden einzelne Passagen auch wörtlich übernommen, ansonsten wurde der Inhalt entsprechend umgegliedert und neu formuliert.

Das erste Kapitel erzählt kurz die Vorgeschichte der Ereignisse, das zweite bis fünfte Kapitel beleuchten dann Verlauf und Inhalte des 62. Institutskurses, während das sechste und siebente Kapitel die Veränderungen der Zeit danach verfolgen; das achte und neunte Kapitel entwerfen ein Psychogramm des Instituts und beschreiben die Merkmale seines Ausbildungs- und Prüfungssystems, wozu das zehnte Kapitel als zusätzliche Verständnishilfe die wichtigsten paläographischen Prinzipien erläutert. Die Website ist dabei aufgebaut wie ein Buch, und das Blättern darin erfolgt am besten über das Menü am linken Seitenrand; einen Überblick über die Gliederung bieten  Inhaltsverzeichnis und Sitemap, die auch ausgedruckt werden können. Der zeitliche Bogen der Darstellung spannt sich im Kern vom Jahr 1998 bis in die Gegenwart.

Gablitz, im Juni 2009

Ernst Zehetbauer

 

 

Postskriptum

vom Februar 2010

 

Da die Zeit nicht stehenbleibt, habe ich außerhalb des Rahmens der ursprünglichen Gliederung ein zusätzliches Kapitel „Nachträge“ angelegt, das der Darstellung sich ergebender Veränderungen dient. Darüber hinaus habe ich den im Juni 2009 erstmals veröffentlichten Kontext an einzelnen Stellen geringfügig verbessert sowie auch einige Seiten mit zusätzlichem Bildmaterial versehen; Gliederung und Inhalt blieben unverändert.